Auch in diesem Jahr habe ich die sitzungsfreie Zeit genutzt um Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Unternehmen zu intensivieren und wichtige Projekte und Einrichtungen vor Ort zu besuchen. Meine diesjährige Sommertour fand vom 04. Juli – 11. Juli 2017 statt. Nachdem ich bereits mit dem Auto, der Bahn, dem Rad und zu Fuß unterwegs war, bin ich diesmal auf Neiße und Oder von Guben bis nach Schwedt mit dem Kanu paddeln. In den acht Tagen habe ich knapp 200 Kilometer zurücklegt und viele Termine mit Themenschwerpunkten Verkehr, Umwelt und Entwicklung der Grenzregionen gehabt.

 

Terminübersicht

Dienstag 04. Juli 2017 | deutsch-polnische Busverbindung Guben-Gubin

In Guben traf ich den Gubener Bürgermeister, Fred Mahro, sowie Vertreterinnen der Busverkehrsgesellschaft um über den aktuellen Planungsstand bei der Busverbindung zwischen Guben und Gubin zu sprechen. Die grenzüberschreitende Verkehrsanbindung wird zunehmend wichtiger, daher begrüße ich das Anliegen einer deutsch-polnischen Buslinie. Eine Umfrage unter den Anwohner Gubens hatte ergeben, dass eine große Mehrheit sich für eine solche Verbindung ausspricht. Aktuell ist ein grenzenloser Busverkehr noch Zukunftsmusik aber eine direkte Verbindung über die Grenze hinweg soll es in nicht allzu ferner Zukunft geben. Geplant ist, die Linie Forst-Guben um ein paar Hundert Meter bis zum Busbahnhof in Gubin zu verlängern.

 

Mittwoch 05. Juli 2017| Bürgerinitiative Gesundes Fürstenberg

Am 05. Juli besuchte ich in Eisenhüttenstadt die Bürgerinitiative Gesundes Fürstenberg. Diese setzt sich seit Jahren gegen die Erweiterung einer Recyclinganlage in der Nähe eines Wohngebietes, auf der unter anderem Aschen aus der Müllverbrennung gelagert werden, ein. Die AnwohnerInnen wehren sich unter anderem gegen die Ablagerung von Rost- und Kesselaschen, die schrittweise Kapazitätserweiterung sowie die Einleitung des verunreinigten Oberflächenwassers in Kiesgruben. Gemeinsam mit VertreterInnen der Bürgerinitiative habe ich mich über die Aktivitäten auf dem ehemaligen Plattenwerkgelände ausgetauscht. Im Ergebnis werden die dortigen Probleme nun von unserer Fraktion in einer Anfrage an die Landesregierung thematisiert.

Donnerstag 06. Juli 2017 | Fährverbindung zwischen Aurith und Urad 

Mit Danny Busse, Amtsdirektor Brieskow-Finkenheerd, habe ich am 06. Juli über den Stand der Pläne, eine Fährverbindung über die Oder zwischen Aurith und Urad einzurichten, gesprochen. Dabei haben wir auch über die vorgeschlagene neue Grenzbrücke bei Eisenhüttenstadt diskutieren. Bereits seit 2011 verfolgen die beiden Kommunen Ziltendorf und Cybinka eine gemeinsame Verbindung mit einer Fähre über die Oder. Die beiden Orte trennen nur ca. 100 m Oder und waren bis 1945 durch eine Fähre miteinander verbunden. Sowohl auf deutscher wie auf polnischer Seite wird die Fähre gegenüber dem Brückenbau favorisiert. Im Jahr 2013 hatte eine Machbarkeitsstudie mit Hilfe der Euroregion die Einrichtungs- und Betriebskosten einer Fährverbindung ermittelt. Doch leider konnte eine dauerhafte Verbindung zwischen Aurith und Urad bisher nicht realisiert werden.  

 

 

 

Freitag 07. Juli 2017 | Suchtberatungsstelle Frankfurt (Oder)

Im vergangenen Plenum habe ich eine mündliche Anfrage zum Thema Alkohol und Alkoholwerbung (Bierbotschafter) gestellt. Die Antwort von Herrn Staatssekretär Kralinski, dass es sich bei der Gefahr von Alkohol lediglich um eine „theoretische Möglichkeit“ handelt, hat mich schockiert. Daher habe ich am 07. Juli die Suchtberatungsstelle Frankfurt (Oder) des Paritätischen Sozial- und Beratungszentrums besucht. Gemeinsam mit Frau Marzai, Leiterin der Suchtberatungsstelle,  sprach ich über die Arbeit in der Suchtberatung und Suchtprävention und informiert mich über die Folgen und Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum. Aus den Drogen- und Suchtberichten der vergangenen Jahre wird deutlich, dass die Zahl der Menschen, die an den Folgen von Alkoholkonsum erkranken, zunimmt. In Deutschland sterben nach Schätzungen jährlich zwischen 42.000 und 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol. Die Suchtprävention, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ist angesichts dieser Zahlen von zentraler Bedeutung. Die in der Suchberatungsstelle Frankfurt (Oder) gewonnen Erkenntnisse habe ich in eine kleine Anfrage zu den gesundheitlichen Risiken durch Alkoholkonsum einfließen lassen.

Freitag 07. Juli 2017 | deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Euroregion Viadrina

In Frankfurt (Oder) habe ich mich außerdem über die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Euroregion Viadrina informiert Die Euroregion Viadrina ist eine der vier Euroregionen entlang der deutsch-polnischen Grenz. Das Ziel ist die Förderung einer partnerschaftlichen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dieser Regionen. Mit Toralf Schiwietz sprach ich über die konkreten Ziele und Projekte der Euroregion. Die Aufgabe für die kommenden Jahre ist es, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit zu verfestigen und zu intensivieren. In den vergangenen Jahren hat sich viel in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit entwickelt. Aber es gibt noch genügend Bereiche, wo die Zusammenarbeit intensiviert werden kann und muss – so zum Beispiel den grenzüberschreitenden Verkehr. Hier sehe ich auch die Landesregierung in der Pflicht sich stärker dafür einzusetzen. 

 

Freitag 07. Juli 2017 | Straßenbahn in Frankfurt (Oder)

Für die sieben kommunalen Straßenbahnbetriebe Brandenburgs und den O-Bus in Eberswalde stehen aufgrund der Umstellung auf Barrierefreiheit riesige Investitionen an. Daher habe ich mich in Frankfurt (Oder) mit dem Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft, Christian Kuke, getroffen und über die Herausforderung für die Verkehrsbetriebe gesprochen. Die notwendigen Investitionen sind nicht alleine von den Kommunen und Verkehrsunternehmen zu erbringen, daher muss die Landesregierung den betreffenden Verkehrsbetrieben unter die Arme gegriffen. Die Kreise bzw. kreisfreien Städte stehen vor der Mammutaufgabe, ihre Straßenbahnen und O-Busse bis 2022 so umzustellen, dass man barrierefrei ein- und aussteigen kann.Die Landesregierung ist unseren Forderungen schon zum Teil nachgekommen, dennoch sind die Mittel nach wie vor nicht ausreichend. Die Investitionen von ca. 170 Mio. € können nicht von den jeweiligen Verkehrsunternehmen alleine getragen werden. Vor Ort habe ich auch einen Eindruck vom Werksgelände und den Werkstätten erhalten.

Samstag 08. Juli 2017 | Oder-Ausbau

Vor 20 Jahren hat Brandenburg das bisher größte Oderhochwasser seiner Geschichte erlebt. Die Lehre aus dieser Jahrhundertflut war, den Flüssen mehr Raum zu geben. An der Fährbuhne in Reitwein traf ich mich mit Sascha Maier (BUND Brandenburg) und habe mit ihm über die Oder-Ausbaupläne gesprochen. Auf deutscher Seite sollen bis zu 500 Buhnen ohne die Beteiligung der Umweltverbände erneuert werden. Durch die Ausbaumaßnehmen soll eine mittlere Wassertiefe von 1,80 Meter erreicht werden, dies wäre gleichbedeutend mit dem Ausbau der Oder als Wasserstraße. Momentan wird auf der Oder nur wenig Fracht befördert, sie gehöre nicht zu den Hauptwasserstraßen. Obwohl die Lehre aus der Jahrhundertflut war, den Flüssen mehr Raum zu geben, sind Maßnahmen, die diesem Ziel an der Oder näher kommen, von der Landesregierung unzureichend verfolgt worden. Gemeinsam mit der Grünen Jugend und dem Kreisverband Frankfurt (Oder) habe ich gegen den geplanten Ausbau der Oder demonstriert. Wir fordern: „Mehr Raum für die Oder!“.

Sonntag 09. Juli 20176 | Tourismus sowie Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch

Am 09. Juli habe ich mich über den Tourismus sowie den Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch informiert. Das Oderbruch ist ein Binnendelta der Oder und ist knapp 60 km lange und 12 bis 20 km breit. Es erstreckt sich zwischen den Städten Oderberg und Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus im Südosten. Im Oderbruch gibt es viele FFH- Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiete), die aufgrund der überdurchschnittlich großen Artenvielfalt, inmitten der biologisch verarmten Agrarlandschaft, außerordentlich bedeutungsvoll sind. In Letschin sprach ich mit Steffi und Norbert Bartel über den Naturerlebnishof Uferloos, den Tourismus an der Oder sowie den Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch. Die Förderung des Wasser- und Radtourismus in dieser Region ist besonders wichtig. In Kienitz habe ich am europäischen Flussbadetag  auch am „Big Jump“ teilgenommen.Damit sollt für saubere und lebendige Flüsse demonstriert werden.

Montag 10. Juli 2017 | Ziegenhof-Zollbrücke

Auf Grund von starken Regenfällen habe ich den  Ziegenhof-Zollbrücke am 10. Juli erst mit einiger Verspätung erreicht. Vor Ort habe ich mich über die Arbeit und die Produktion von Milch, Käse und Wurst informiert. Auf dem Hof im Oderbruch leben ca. 200 Ziegen. Gemeinsam mit Michael Rubin sprach ich über die Tierhaltungsbedingungen in Brandenburg, die Vermarktung regionaler Produkte sowie die Wolfsproblematik. Außerdem auch über den naturnahen Wassersport und -tourismus. Hier gibt es bei den Aktivitäten vom Land und Kreis noch deutlich Luft nach oben. Daher werde ich dieses Thema Im Kreistag Märkisch-Oderland bei einer der nächsten Sitzungen thematisieren.  Pro Jahr verarbeitet Michael Rubin 12.000 Liter Ziegenmilch auf seinem Ziegenhof in Zollbrücke, den er vor 19 Jahren gegründet hat. Besonders faszinierend fand ich die Fütterung des kleinen Flaschenkindes Fritz (der heimliche Chef auf dem Hof).

Dienstag 11. Juli 2017 | Kulturpark Stolpe

Zum Abschluss meiner Sommertour besuchte ich am 11. Juli den Kulturpark Stolpe. Für das Projekt, das stillgelegte Betonwerk zu einem Kulturpark zu entwickeln, haben Ulrich Kaiser und Francis Savage vom Verein Ponderosa die Kulturpark Stolpe GmbH gegründet. Das Industrieareal bietet viel Platz und ideale Bedingungen für kreative Ideen. Vor Ort habe ich mir einen eigenen Eindruck vom Gelände gemacht und mich mit Ulrich Kaiser über die Konzept- und Planungsphase sowie die Zukunftspläne des Kulturparks ausgetauscht. Es gibt viele interessante Ideen, was aus dem stillgelegten Betonwerk in Stolpe werden soll. Studenten der Viadrina Frankfurt (Oder)und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig entwickeln gemeinsam mit lokalen Akteuren Visionen, wie die Industriebrache künftig genutzt werden könnte.

Auch in diesem Jahr mache ich eine Sommertour und nutze die sitzungsfreie Zeit um Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Unternehmen zu intensivieren und wichtige Projekte und Einrichtungen vor Ort zu besuchen. Ich will dabei unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen aufnehmen und Berichten aus der Praxis zuhören, auch um mich damit auf die nächste Sitzungsperiode vorzubereiten.

Die diesjährige Sommertour findet vom 04. Juli – 11. Juli 2017 statt. Nachdem ich bereits mit dem Auto, der Bahn, dem Rad und zu Fuß unterwegs war, möchte ich diesmal auf Neiße und Oder von Guben bis nach Schwedt mit dem Kanu paddeln. In den acht Tagen werde ich knapp 193 Kilometer zurücklegen und viele Termine mit Themenschwerpunkten Verkehr, Umwelt und Entwicklung der Grenzregionen haben. Unterwegs wird es wieder viele spannende Termine und Gespräche mit den Brandenburger BürgerInnen geben.

Im Rahmen meiner Kanutour werde ich mich in Guben über die geplante deutsch-polnische Busverbindung zwischen Guben – Gubin informieren, die Neue Oderwerft sowie den Naturerlebnishof Uferloos besuchen. Des Weiteren spreche ich in Aurith mit dem Amtsdirektor über die geplante Fährverbindung zwischen Aurith und Urad, informiert mich über die Wiederansiedlung der Störe und spreche mit Mitarbeitern des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) über den miserablen ökologischen Zustand der Seen und Fließgewässer in Brandenburg. Außerdem werde ich mich in Frankfurt (Oder) über die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Euroregion Viadrina informieren, die Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft sowie den Ziegenhof-Zollbrücke besuchen und in Stolpe den geplanten Kulturpark besichtigen.

Mittwoch 05. Juli 2017 | Neue Oderwerft Eisenhüttenstadt (Bestätigung steht noch aus)
14.00 – 16.00 Uhr: Seeberge 18, 15890 Eisenhüttenstadt

Auch in diesem Jahr habe ich die sitzungsfreie Zeit genutzt um Kontakte zu Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Unternehmen zu intensivieren und wichtige Projekte und Einrichtungen vor Ort zu besuchen. Meine diesjährige Sommertour fand vom 04. Juli – 11. Juli 2017 statt. Nachdem ich bereits mit dem Auto, der Bahn, dem Rad und zu Fuß unterwegs war, bin ich diesmal auf Neiße und Oder von Guben bis nach Schwedt mit dem Kanu paddeln. In den acht Tagen habe ich knapp 200 Kilometer zurücklegt und viele Termine mit Themenschwerpunkten Verkehr, Umwelt und Entwicklung der Grenzregionen gehabt.

Terminübersicht

Dienstag 04. Juli 2017 | deutsch-polnische Busverbindung Guben-Gubin

In Guben sprach ich mit dem Gubener Bürgermeister, Fred Mahro, sowie Vertreterinnen der Busverkehrsgesellschaft über den aktuellen Planungsstand bei der Busverbindung zwischen Guben und Gubin. Die grenzüberschreitende Verkehrsanbindung wird zunehmend wichtiger, daher begrüßen wir das Anliegen einer deutsch-polnischen Buslinie. Eine Umfrage unter den Anwohner Gubens hatte ergeben, dass eine große Mehrheit sich für eine deutsch-polnische Buslinie ausspricht.

 

Mittwoch 05. Juli 2017| Bürgerinitiative Gesundes Fürstenberg

Am 05. Juli besuchte ich in Eisenhüttenstadt die Bürgerinitiative Gesundes Fürstenberg. Diese setzt sich seit Jahren gegen eine Recyclinganlage in der Nähe eines Wohngebietes, auf der unter anderem Aschen aus der Müllverbrennung gelagert werden, ein. Die AnwohnerInnen wehren sich unter anderem gegen die Ablagerung von Rost- und Kesselaschen, die schrittweise Kapazitätserweiterung sowie die Einleitung des verunreinigten Oberflächenwassers in Kiesgruben. Gemeinsam mit VertreterInnen der Bürgerinitiative habe ich mich über die Aktivitäten auf dem ehemaligen Plattenwerkgelände ausgetauscht. Ich werde in den kommenden Wochen eine Anfrage an die Landesregierung zur Situation in Fürstenberg stellen.

Donnerstag 06. Juli 2017 | Fährverbindung zwischen Aurith und Urad 

Mit Danny Busse, Amtsdirektor Brieskow-Finkenheerd, habe ich am 06. Juli über den Stand der Pläne, eine Fährverbindung über die Oder zwischen Aurith und Urad einzurichten, gesprochen. Dabei haben wir auch über die vorgeschlagene neue Grenzbrücke bei Eisenhüttenstadt diskutieren. Bereits seit 2011 verfolgen die beiden Kommunen Ziltendorf und Cybinka eine gemeinsame Fährverbindung über die Oder bei Aurith und Urad. Die beiden Orte trennen nur ca. 100 m Oder und waren bis 1945 durch eine Fähre miteinander verbunden.

Freitag 07. Juli 2017 | Suchtberatungsstelle Frankfurt (Oder)

Im vergangenen Plenum habe ich eine mündliche Anfrage zum Thema Alkohol und Alkoholwerbung (Bierbotschafter) gestellt. Die Antwort von Herrn Staatssekretär Kralinski, dass es sich bei der Gefahr von Alkohol lediglich um eine „theoretische Möglichkeit“ handelt, hat mich schockiert. Daher habe ich am 07. Juli die Suchtberatungsstelle Frankfurt (Oder) des Paritätischen Sozial- und Beratungszentrums besucht. Gemeinsam mit Frau Marzai, Leiterin der Suchtberatungsstelle,  sprach ich über die Arbeit in der Suchtberatung und Suchtprävention und informiert mich über die Folgen und Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum. Aus den Drogen- und Suchtberichten der vergangenen Jahre wird deutlich, dass die Zahl der Menschen, die an den Folgen von Alkoholkonsum erkranken, zunimmt. In Deutschland sterben nach Schätzungen jährlich zwischen 42.000 und 74.000 Menschen an den Folgen von Alkohol. Die Suchtprävention, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, ist angesichts dieser Zahlen von zentraler Bedeutung.

Freitag 07. Juli 2017 | deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Euroregion Viadrina

Im Frankfurt (Oder)  habe ich mich über die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Euroregion Viadrina informiert Die Euroregion Viadrina ist eine der vier Euroregionen entlang der deutsch-polnischen Grenz. Das Ziel ist die Förderung einer partnerschaftlichen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dieser Regionen. Mit Toralf Schiwietz sprach ich über die konkreten Ziele und Projekte der Euroregion. Die Aufgabe für die kommenden Jahre ist es, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenarbeit zu verfestigen und zu intensivieren.

 

Freitag 07. Juli 2017 | Straßenbahn in Frankfurt (Oder)

Für die sieben kommunalen Straßenbahnbetriebe Brandenburgs und den O-Bus in Eberswalde stehen aufgrund der Umstellung auf Barrierefreiheit riesige Investitionen an. Daher habe ich mich in Frankfurt (Oder) mit dem Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft, Christian Kuke, getroffen und über die Herausforderung für die Verkehrsbetriebe gesprochen. Die notwendigen Investitionen sind nicht alleine von den Kommunen und Verkehrsunternehmen zu erbringen, daher muss die Landesregierung den betreffenden Verkehrsbetrieben unter die Arme gegriffen. Vor Ort habe ich auch einen Eindruck vom Werksgelände und den Werkstätten erhalten.

Samstag 08. Juli 2017 | Oder-Ausbau

An der Fährbuhne in Reitwein traf ich mich mit Sascha Maier (BUND Brandenburg) und habe mit ihm über die Oder-Ausbaupläne gesprochen. Auf deutscher Seite sollen bis zu 500 Buhnen ohne die Beteiligung der Umweltverbände erneuert werden. Durch die Ausbaumaßnehmen soll eine mittlere Wassertiefe von 1,80 Meter erreicht werden, dies wäre gleichbedeutend mit dem Ausbau der Oder als Wasserstraße. Momentan wird auf der Oder nur wenig Fracht befördert, sie gehöre nicht zu den Hauptwasserstraßen.

Sonntag 09. Juli 20176 | Tourismus sowie Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch

Am 09. Juli habe ich mich über den Tourismus sowie den Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch informiert. Das Oderbruch ist ein Binnendelta der Oder und ist knapp 60 km lange und 12 bis 20 km breit. Es erstreckt sich zwischen den Städten Oderberg und Bad Freienwalde im Nordwesten und Lebus im Südosten. Im Oderbruch gibt es viele FFH- Gebiete (Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebiete), die aufgrund der überdurchschnittlich großen Artenvielfalt, inmitten der biologisch verarmten Agrarlandschaft, außerordentlich bedeutungsvoll sind. In Letschin sprach ich mit Steffi und Norbert Bartel über den Naturerlebnishof Uferloos, den Tourismus an der Oder sowie den Umwelt- und Naturschutz im Oberbruch.

Montag 10. Juli 2017 | Ziegenhof-Zollbrücke
Im Rahmen der Sommertour besucht MICHAEL JUNGCLAUS am 10. Juli den

Auf Grund von Regen habe ich den  Ziegenhof-Zollbrücke am 10. Juli mit etwas Verspätung erreicht. Vor Ort habe ich mich über die Arbeit und die Produktion von Milch, Käse und Wurst informiert. Auf dem Hof im Oderbruch leben ca. 200 Ziegen. Gemeinsam mit Michael Rubin sprach ich über die Tierhaltungsbedingungen in Brandenburg, die Vermarktung regionaler Produkte sowie die Wolfsproblematik.

Dienstag 11. Juli 2017 | Kulturpark Stolpe
Zum Abschluss meiner Sommertour besuchte ich am 11. Juli den Kulturpark Stolpe. Für das Projekt, das stillgelegte Betonwerk zu einem Kulturpark zu entwickeln, haben Ulrich Kaiser und Francis Savage vom Verein Ponderosa die Kulturpark Stolpe GmbH gegründet. Das Industrieareal bietet viel Platz und ideale Bedingungen für kreative Ideen. Vor Ort habe ich mir einen eigenen Eindruck vom Industrieareal gemacht und mich mit Ulrich Kaiser über die Konzept- und Planungsphase sowie die Zukunftspläne des Kulturparks ausgetauscht.

URL:http://michaeljungclaus.de/vor-ort/sommertouren/sommertour-2017/